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Büroshootings vorbereiten: So wird dein Unternehmen optimal ins Bild gesetzt

Ein professionelles Fotoshooting im eigenen Büro ist eine Investition in die Außenwirkung deines Unternehmens. Ob für die Website, den Geschäftsbericht oder Employer Branding – authentische Bilder zeigen dein Team, eure Arbeitsweise und eure Unternehmenskultur. Damit die Fotos überzeugen, kommt es nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf das Umfeld an. Schon kleine Details im Hintergrund können darüber entscheiden, ob ein Bild stimmig oder unruhig wirkt.

Wir sind immer darauf vorbereitet eurem Büro den letzten Schliff zu geben. Umso mehr ihr aber schon vorbereitet, desto mehr Motive können wir aber an einem Tag umsetzen. In diesem Artikel erfährst du also, wie du dein Büro optimal für Business‑Fotografie vorbereitest.

Ordnung schaffen:
Kabel, Tische, Pflanzen

Kabelmanagement: 
Kabelchaos unter Schreibtischen – der Mehrfachstecker platzt vor Kabeln und Adaptern? Das wollen wir nicht sehen. Bündle Kabel oder verlege sie ordentlich. Kabelbinder oder ein streifen Gaffa-Tape sind hier Wundermittel. Vielleicht können wir auch kabelgebundene Maus und Tastatur gegen kabellose Varianten austauschen und das Plastikmousepad ein für alle Mal entsorgen? Schaue insbesondere seitlich auf den Schreibtisch (von da fotografieren wir oft) – Wir schaut es hinter dem Monitor aus?

Schreibtische aufräumen: 
Private Gegenstände wie Familienfotos, persönliche Notizen oder Post‑its solltest du vor dem Shooting entfernen. Wir wollen deine Privatsphäre schützen und keine privaten Familienfotos offen teilen. Offene Unterlagen sind auch tabu, wenn vertrauliche Daten darauf stehen.

Pflanzen prüfen: 
Wann wurde der Ficcus das letzte Mal gegossen? Sei ehrlich! Gibt es eine gesündere Pflanze? Die nehmen wir! Wenn du vorab weißt, wo wir vielleicht eine gesunde Pflanze für den Hintergrund finden, hilft uns das sehr. 

Licht und Klarheit:
Fenster, Bildschirme, Requisiten

Fenster putzen: 
Wir kennen das alle. Sonnenlicht macht die Fenster immer so schrecklich dreckig. Da haben wir in Hamburg ja meist ganz gute Karten und der Regen verspielt das ganz gut. Wir bringen allerdings eine ganze Menge Licht mit, entsprechend freuen wir uns über saubere Fenster – wenn möglich.

Bildschirme aktivieren / Schreibtische besetzen: 
Insbesondere in Großraumbüros mit Blick auf mehrere Monitore ist es schon sehr trist, wenn alle Monitore ausgeschaltet sind. Haben wir genügend Laptops (inkl. Benutzerdaten) um alle sichtbaren Monitore einzuschalten? Wenn sich dann noch im Hintergrund wer davorsetzt und arbeitet, umso besser!

Inhalte auf Screens: 
Überlege im Vorfeld, was gezeigt werden soll. Eine Startseite der Firmen‑Software, eine CAD‑Zeichnung, ein Corporate‑Design‑Element – aber bitte ohne sensible Daten. Die eigene Webseite ist meist der erste Impuls aber seien wir ehrlich: Das erkennt jeder sofort als gestellt. Oder surfst du bei der Arbeit ständig auf der eigenen Webseite?

Ausstattung und Requisiten:
realistisch, aber durchdacht

Auch wenn es mit der Digitalisierung noch nicht so weit ist: Wir machen Bilder, die überdauern sollen. Arbeitet ihr ab dem nächsten Jahr digitaler? Dann machen wir das auf den Fotos schon jetzt!

Digitale Endgeräte: 
Prüfe, ob ausreichend Laptops, Tablets oder Smartphones verfügbar sind. Szenen im Konferenzraum oder im Großraumbüro wirken realistischer, wenn die Technik einsatzbereit ist. 

Büro‑Requisiten: 
Notizbuch, Stifte oder ein Tablet können sinnvoll sein, um eine Arbeitssituation zu verdeutlichen. Achte darauf, dass Accessoires authentisch bleiben und nicht gestellt wirken.

Individuelle Details: 
Kleine persönliche Elemente dürfen sichtbar sein – etwa die markante Trinkflasche einer Kollegin oder eines Kollegen, die ohnehin zum Arbeitsalltag gehört. Das macht Fotos lebendig und echt.

Macht es gemütlich: 
Wie deckt ihr üblicherweise den Konfi ein? Habt ihr Wassergläser, Karaffen oder Kaffeetassen dabei? Und ich meine jetzt nicht die Soda Stream Flasche mit diesem Riffelglas und dem angelaufenen Deckel aus der Teeküche. Wasserflaschen mit Etiketten und Logos oder gar die Cola Flasche? Machen es immer unruhig. Lass es uns schön eindecken.

Deko und Hintergründe:
weniger ist mehr

Kalender und Poster: 
Überlege, ob ein alter Papierkalender wirklich noch an der Wand hängen sollte – gerade wenn ihr längst digital arbeitet. Ein dekoratives Bild oder ein Corporate‑Element wirkt moderner. 

Flipcharts vs. Whiteboards: 
Flipcharts sind oft unruhig und optisch wenig ansprechend. Ein Whiteboard oder ein großer Monitor eignet sich besser für professionelle Aufnahmen.

Corporate Branding: 
Nutze Logos, CI‑Farben oder Produkte gezielt, um die Marke subtil in die Bildsprache einzubinden. Das Rollup Banner und die Beachflag wirken aber dann doch zu inszeniert.

Checkliste:
Büroshooting erfolgreich vorbereiten

  • Kabel ordentlich verlegen
  • Schreibtische aufräumen, private Inhalte entfernen
  • Pflanzen prüfen oder austauschen
  • Fenster reinigen
  • Bildschirme einschalten und passende Inhalte vorbereiten
  • Requisiten bereitlegen (Notizbuch, Tablet, Corporate‑Materialien)
  • Persönliche Details gezielt zulassen
  • Deko prüfen: Kalender, Poster, Flipcharts
  • Räume aufgeräumt, hell und freundlich gestalten

Fazit

Ein gutes Büroshooting lebt von Authentizität und klarer Bildsprache. Ein aufgeräumtes, gepflegtes Arbeitsumfeld vermittelt Professionalität, ohne gestellt zu wirken. Mit kleinen Vorbereitungen stellst du sicher, dass eure Unternehmensfotos sowohl intern als auch extern den gewünschten Eindruck hinterlassen.

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